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38 Atemschutzgeräteträger bei Heißausbildung im Atemschutzzentrum

Zweitägige Ausbildung stärkt Handlungssicherheit und taktisches Vorgehen im Atemschutzeinsatz

Am 12. und 13. Juni 2026 führte das Atemschutzzentrum Bamberg erneut eine zweitägige Heißausbildung durch. Insgesamt 38 Kameradinnen und Kameraden aus mehr als 20 Feuerwehren des Landkreises nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für den Atemschutzeinsatz unter realitätsnahen Bedingungen zu vertiefen.

Zu Beginn der Ausbildung frischten die Ausbilder in einem theoretischen Abschnitt zentrale Grundlagen für den Innenangriff auf. Im Mittelpunkt standen dabei Rauchgasphänomene, unterschiedliche Möglichkeiten der taktischen Belüftung sowie das sichere und strukturierte Vorgehen im Innenangriff.

Anschließend ging es in verschiedene praktische Übungsszenarien. Unter Nullsicht mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise allein anhand der Kommandos eines Truppführers eine Saugleitung kuppeln. Auch ein Atemschutznotfall wurde in einer Kleingruppenübung trainiert. Ziel war es, Abläufe zu festigen, die Kommunikation im Trupp zu stärken und auch unter körperlicher sowie psychischer Belastung sicher handeln zu können.

Im weiteren Verlauf folgten mehrere Stationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Dazu gehörten die gewaltsame Türöffnung mit dem Halligan-Tool, intensives Strahlrohrtraining sowie ein Löschangriff bei einem simulierten Gasflaschenbrand. Den Abschluss bildete eine komplexe Einsatzlage im gasbefeuerten Löschcontainer, bei der die zuvor vermittelten Inhalte zusammengeführt und unter einsatznahen Bedingungen angewendet werden mussten.

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fielen durchweg positiv aus. Die durch das Atemschutzzentrum organisierte Heißausbildung wurde als sinnvoller und wichtiger Baustein der Atemschutzausbildung bewertet. Sie trägt dazu bei, Atemschutzgeräteträger gezielt auf die besonderen Herausforderungen eines Innenangriffs vorzubereiten und Handlungssicherheit für den Einsatzfall zu schaffen.

Bericht: Stefan Hofmann, Kreisbrandmeister

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