Am 5. August um 17:37 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren Herrnsdorf, Röbersdorf und Erlach auf die Staatsstraße 2254 zwischen Frensdorf und Herrnsdorf. Gemeldet war ein Kollision zweier Fahrzeuge im Begegnungsverkehr mit zwei ansprechbaren, eingeschlossenen Personen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage insoweit, dass zwei Kleinwagen frontal zusammengestoßen waren. Die beiden Fahrer, eine 63-jährige Frau und ein 59-jähriger Mann waren ansprechbar, aber jeweils massiv in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.
Unter Vollsperrung der St 2254 und Sicherstellung des Brandschutzes wurden beide Fahrer aus ihren Fahrzeugen mit schwerem technischen Rettungsgerät befreit. Zur Absicherung wurde hierbei die Feuerwehr Frensdorf nachalarmiert, um einen dritten Rettungssatz an der Einsatzstelle als Ausfallsicherheit zu haben. Der 59-jährige Fahrer konnte durch eine “Schnelle Rettung” aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die 63-jährige Fahrerin musste, auf Grund ihrer lebensgefährlichen Verletzungen, durch eine “Sofort Rettung” aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Beide Fahrer erlitten ein Polytrauma und wurden anschließend durch einen Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber Christoph 18 in umliegende Kliniken abtransportiert.
Nach Übergabe der Verletzten konnten die Feuerwehren Röbersdorf, Erlach und Frensdorf aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehr Herrnsdorf sicherte die Unfallstelle bis zur polizeilichen Freigabe und dem Abtransport der Fahrzeuge ab.
Insgesamt waren rund 56 Einsatzkräfte der Feuerwehren Herrnsdorf, Röbersdorf, Erlach und Frensdorf bis 22:20 Uhr im Einsatz. Die Unfallursache ist weiterhin Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Bericht und Bild: Sebastian Pflaum, Kreisbrandmeister